Seit meiner Kindheit begleiten mich die federfüßigen Zwerghühner. Mein Onkel im bayrischen Wald hat sie in den Farbschlägen goldporzellan und später in zitronporzellan gezüchtet. Von dort habe ich immer die „Tiere mit kleinen Fehlern“ mit nach Hause gebracht. 

Seit 2012 züchten wir selbst diese faszinierende Rasse, obwohl es sicherlich einfachere Anfängerrassen gibt. 

Zwar sind die federfüßigen Zwerghühner einfach zu brüten und zu halten; sie kommen mit wenig Platz zurecht (nur schlammige Gehege und Ausläufe sind wegen der Fußbefiederung nicht geeignet)  und werden sehr zutraulich, aber es gibt halt sehr viele Punkte, die bezüglich Form, Kamm, Farbe und Befiederung zu beachten sind. Folglich ist man gezwungen eine relativ große Anzahl von Küken zu brüten, um zur Ausstellung einige gute Tiere zu haben.

 Im Augenblick züchten wir die Federfüße in goldporzellan,  silberporzellan und gelb mit weißen Tupfen. Bei der enormen Auswahl an Farbschlägen fällt es schwer sich zu entscheiden.

 Den Farbschlag gelb mit weißen Tupfen haben wir in diesem Jahr neu für unsere Nichte Svea angeschafft. Leider sind keine wirklich ausstellungsfähigen Jungtiere dabei, so dass wir wohl im Herbst einige Zuchttiere zukaufen werden um im nächsten Jahr eine eigene Nachzucht zu haben.