Das Chabo Huhn stammt ursprünglich aus Japan und gehört zu den sogenannten Urzwergen, d.h. es gibt diese Rasse immer schon nur in dieser „kleinen Version“, es handelt sich also nicht um eine verzwergte Großrasse. 1860 wurde das Chabo Huhn auch in Deutschland eingeführt.

 

Gesamteindruck

 

Klein, tiefgestellt, mit breitem und gedrungenem Körper, steilem Schwanz und sehr großen Kopfpunkten. Im Gegensätzlichen der Körperteile - der Länge des Schwanzes, der Größe der Kopfpunkte sowie des tiefen Standes - liegt die Eigenart ("die kleine Groteske"). Figürliche Vorzüge rangieren in jedem Fall vor solchen der Farbe und der Zeichnung.

 

Chabos sind insgesamt sehr ruhige, zutrauliche Hühner und deshalb auch für Kinder prima geeignet. Sie benötigen im Gegensatz zu vielen anderen Hühnerrassen sehr wenig Platz und gehen auch mit den Grünflächen "behutsam" um. Bei uns dürfen sie deshalb ganzjährig frei laufen. Der Bruttrieb ist sehr ausgeprägt. Nachdem ca. 10-12 Eier gelegt sind, wird erst einmal gebrütet.

 

Farbenschläge gibt es reichlich in den Variationen glatt, gelockt und seidenfiedrig. Wir halten die Chabos in gelb mit schwarzem Schwanz gelockt und glatt. 

Gewichte : Hahn: 600-700 g, Henne: 500-600 g

Bruteier-Mindestgewicht : 28 g

Schalenfarbe der Eier : beige bis cremeweiß

Legeleistung: 80 Eier

Ringgrößen: Hahn: 13, Henne: 11 

 

Chabos bei uns in Hulverscheidt:

 

 

 

 

 

Nach dem Motto "Platz ist auch in der kleinsten Hütte" wird gebrütet was das Zeug hält: